Kulinarik bei Nassfelds Hüttenwirten

Regionale Vorzeigeproduzenten machen am 22. Jänner 2017 Gusto auf Heimisches. Wenn Bauern und Lebensmittelhandwerker aus allen Ecken der Region auf die Piste kommen, wird’s nicht nur urig, sondern vor allem köstlich! Beim Aktionstag „Genussland Kärnten zu Gast auf dem Nassfeld“ am 22. Jänner 2017 kochen sechs Hüttenwirte gemeinsam mit regionalen Produzenten
auf und machen eines klar: Was hier auf die Teller kommt, sind echte, ehrliche und hochwertige Lebensmittel aus der Region. Hans Plattner ist ein Hüttenwirt, der kulinarisch gesehen gegen den Strom schwimmt. Und zwar gegen den Strom an Wintersportlern, die sich mit dem „Germknödel-und Gulaschsuppeneinerlei“, das so typisch  ist für viele Wintersportgebiete, zufriedengeben. Was er seinen Gästen auf dem Kärntner Nassfeld bietet, hat die gleiche Handschlagqualität wie er selbst. Und diese „alte Schule“ in Sachen Qualitätsdenken ist es auch, die er von seinen Lieferanten fordert.
Siekommen hauptsächlich aus der unmittelbaren Region. Denn als einziger Genusswirt* auf dem Berg ist er verpflichtet, den Großteil der zu veredelnden Lebensmittel von Kärntner Produzenten zu beziehen. Zu vielen von ihnen pflegt Plattner seit Jahrzehnten eine enge Partnerschaft. Da verwundert es wenig, dass beim Aktionstag „Genussland Kärnten zu Gast auf dem Nassfeld“ am 22. Jänner 2017 in Plattner’sAlpenhotel eine ganze Reihe von Produzenten vor Ort aufmarschieren werden, um den Gästen eines vor Augen zu führen: Hier stecken in jedem Gericht echte, ehrliche und  hochwertige Lebensmittel aus der Region. Lebensmittel, hinter denen jeder von ihnen mit ganzem Stolz steht. Bäckermeister Thomas Matitz beispielsweise wird seine duftenden Köstlichkeiten vorstellen. Getreu des Slow-Food-Konzepts arbeitet er mit wertvollen Zutaten aus der Region und verarbeitet diese rein handwerklich.
Auch Gottfried Kastner, Seniorchef der Fleischerei Kastner aus Kötschach, erklärt die hohe Qualität seiner Produkte so: „Alles geht durch meine Hände. Wir produzieren selbst, wir schlagen selbst und wir holen uns möglichst alles, was wir brauchen, aus der Umgebung.“
Ein weiterer kulinarischer Beitrag kommt von Sepp Brandstätter. Ihm ist es zu verdanken, dass man nicht nur im Gailtal den alten, besonders widerstandsfähigen und glutenfreien weißen Gailtaler Landmais wieder für sich entdeckt hat. Zu verkosten gibt es diesen am 22. Jänner 2017 in Plattner’sAlpenhotel mit einer echten Frigga. Wer wissen möchte, was das ist, brauchteinfach nur vorbeizukommen und selbst zu probieren!

Wo sich „Schattseitnen und „Sunseitner“ treffen
Überraschend genussvoll wird auch das kulinarische „Gipfeltreffen“ von „Schattseitnern“ und „Sunseitnern“ bei HüttenwirtArdit Kurtajin der Garnitzenalm. Er kredenzt am 22. Jänner 2017 den köstlichen „Schattseitner Käse“ vom Baierlehof in Goderschach. Dieser mild würzige Schnittkäse aus bester Kuhrohmilch wird gegrillt und mit Polenta serviert. Biobauer Markus Steiner wiederum kommt von einem wahren Paradies, dem Klein-Lenzhof, der auf der Sonnenseite hoch über dem Gailtal liegt.
In seinen Naturteichen wachsen Regenbogenforellen und Lachsforellen heran, die 20-mal so viel Platz haben wie Fische aus konventioneller Zucht. Aus seinem großen Rotwildgatter kommt das Fleisch, das Hüttenwirt Arditam 22. Jänner 2017 zu köstlichem Wildragout verarbeitet. Auch die Kofelalm Madritsche setzt an diesem Tag auf die Vielfalt an Köstlichkeiten, die am Bio-Bergbauernhof Steiner gedeihen und entstehen.
„Wir freuen uns darauf, dass wir unseren Produzenten eine Bühne  geben können, auf der sie ihre Produkte präsentieren können. Denn das Konsumverhalten hat sich verändert. Die Leute wollen auch Regionales. Und wirsind in der glücklichen Lage, viele Herstellerzu haben, die eine Kombination bieten: traditionelles Handwerk, gepaart mit neuen innovativen Ideen, um Heimisches spannend zu verarbeiten“, so Hüttenwirt Ardit.

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