Wildobst - garantiert ungespritzt!

"die umweltberatung" empfiehlt, Wildobst zu ernten. Untersuchungen haben ergeben, dass bis zu 94% der Obstproben mit Pestiziden belastet sind. Ganz anders ist das bei Früchten, die in wilden Hecken wachsen! Sanddorn und Kornelkirsche werden jetzt reif und weitere köstliche Früchte folgen. In der Broschüre "Wilde Sachen zum Selbermachen" hilft "die umweltberatung" mit einem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten beim Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildobst.

Sucht man nach Pestizidrückständen, wird man meist auch fündig. Laut CVUA Stuttgart (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt) waren bei der letzten Untersuchung 94 % der Obstproben mit Pestizidrückständen belastet. Auch die AGES fand 2012 bei 70 % der Birnen Rückstände. "Wer Pestizide in der Ernährung vermeiden will, kauft am besten biologisch oder sammelt Wildfrüchte. Diese werden nicht künstlich gedüngt oder mit Pestiziden behandelt, wachsen langsam und lagern dabei viele Vitamine ein", weiß Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Wilde Früchte einkochen
Einige Früchte wie Dirndl und Sanddorn können gleich direkt vom Strauch genascht werden. Andere wie Schlehe werden am besten als Marmelade, Saft oder Gelee verarbeitet. Gepflückt sollte nur Bekanntes werden, wer unsicher ist, sammelt am besten gemeinsam mit Menschen, die viel Erfahrung haben.

Kosmetik zum Vernaschen gut
Sanddorn wurde schon früher verwendet um das Fell von Pferden zum Glänzen zu bringen. "Ob er auch den Haaren Glanz verleiht ist einen Versuch wert, sicher ist jedoch, dass Wildfrüchte reich an Vitamin C, Carotinoiden und Pektin sind. Sie stärken unser Immunsystem und bringen die Verdauung in Schwung", empfiehlt Michaela Knieli.

Die Broschüre "Wilde Sachen zum Selbermachen" inklusive Wildpflanzenposter umfasst 56 Seiten im A5-Format. Sie ist um Euro 4,50 plus Euro 2,65 Versandkosten bei "die umweltberatung" erhältlich.
 

Rezept: Sanddornsaft
Zutaten für 3/4 l Saft: 1 kg Sanddornbeeren, 200 g Zucker
Zubereitung: Die Beeren entsaften, den Rohsaft mit Zucker mischen und
10 Minuten lang kochen und in eine sterilisierte Flasche füllen.
Sanddornsaft ist reich an Vitamin C, Kalzium und Carotinoiden und
kann statt Zitronensaft bei Marinaden und Desserts verwendet werden.

Kontakt

"die umweltberatung" Wien
www.umweltberatung.at