Langsamkeit als Herausforderung

Auf dem neuen „Sebaldusweg“ in der Region Steyr und die Nationalpark Region kann man in Ruhe, und vor allem alleine pilgern. Etwas Wesentliches in Zeiten von Abstand halten.
Auf diesem „Weg der Wertschätzung“ kann man sowohl die Natur genießen, als auch innere Einkehr halten. Der Rundweg mit über 85 Kilometern und insgesamt 3000 Höhenmetern führt an sechs bemerkenswerten Stationen zum Thema „Wertschätzung im Alltag“ und beeindruckenden Panoramablicken vorbei. Sobald es dann wieder erlaubt ist, können auf diesem Weg sieben Kirchen, drei Wallfahrtskirche, 30 Kapellen sowie einige Museen der Eisenwurzen in Oberösterreich besucht werden. Und natürlich viele Naturschätze am Rande des Nationalparks Kalkalpen. In den Rundweg kann an jedem der anliegenden Orte eingestiegen werden!

Wandern im Einklang der Natur
Zwischen den Orten Großraming, Losenstein, Laussa, Maria Neustift, Gaflenz und Weyer führt der neue romantische Pilgerweg über vier angenehme Tagesetappen von 20 bis 22 Kilometern. Dazwischen liegen neben den sechs neu gestalteten Sebaldus-Stationen der Wertschätzung viele „erwandernswerte“ Ziele und sogenannte „Insider-Tipps“: etwa das Kutschenmuseum in Großraming, natürlich das Nationalpark-Besucherzentrum in Reichraming, die Burgruine Losenstein, der Kletterfelsen „Sauzahn“ in Laussa, die Wallfahrtskirche und traditionelle Holzofenbäckerei in Maria Neustift sowie – ganz besonders wichtig und der Höhepunkt des Pilgerwegs – die Wallfahrtskirche St. Sebald am Heiligenstein. Die Gastronomie ist weithin bekannt für ihre ausgezeichneten, regionalen und saisonalen Köstlichkeiten. Ein genussreicher Ausblick ab Mitte Mai, sobald die gastronomischen Betriebe wieder öffnen dürfen.

Die Geschichte hinter dem Sebaldusweg
Die Legende spricht davon, dass Sebaldus im achten Jahrhundert als Einsiedler in der Gegend rund um Nürnberg gelebt hat. Die Wunder, die er dabei bewirkt haben soll führten dazu, dass Papst Martin V. ihn 1425 heiligsprach. Besonders in der Barockzeit war seine Anziehungskraft auf die Bevölkerung enorm. Er gilt als Fürsprecher in Krankheit und bei Unglücksfällen, ebenso als Viehpatron und mitunter auch als Ehestifter! Sebaldus ist auch Stadtpatron der bayerischen Stadt Nürnberg.
Der neue Sebaldusweg ist übrigens nicht der einzige Pilgerweg, in der jungen Destination am Nationalpark Kalkalpen. So kreuzt man etwa bei Maria Neustift den „Mariazellerweg“. Auch eine Verbindung zum europäischen „Benediktweg“ gibt es. Und natürlich Anbindungen zum großen Wanderwegenetz der Region und des Nationalparks.
 

Infothek:
Die sechs Sebaldus-Stationen am neuen Pilgerweg beschäftigen sich mit folgenden Themen:
„Den erstenSchritt tun – auf den Weg machen!“
„Die Liebe – die höchste Stufe der Wertschätzung“
„Was sind Werte“,
„Heil sein, gesund sein – Die Natur ist die beste Apotheke“
„Dankbar, den Weg gehen zu können, am
Ziel anzukommen“ und „Innehalten – sich besinnen - reflektieren“

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