Auf Holz gebaut

Unterkünfte von traditionell bis modern. Das Naturfreundehaus Knofeleben: Dass Almhütten mit einem Baupreis ausgezeichnet werden, kommt eher selten vor. Das Naturfreundehaus Knofeleben, auf 1.250 Metern Seehöhe am Gahns, einem Ausläufer des Schneebergs gelegen, wurde 2012 mit dem Niederösterreichischen Holzbaupreis ausgezeichnet. Nach einem Brand im Jahr zuvor musste die Hütte wieder aufgebaut werden. Entstanden ist die moderne Neuinterpretation einer Schutzhütte. Heimische Holzarten wurden für die Fassade sowie für die Ausstattung der Gasträume und Zimmer verwendet. Große Fenster und Dachflächenfenster schaffen eine helle Atmosphäre und die Verbindung zur umgebenden Natur.
Das Naturfreundehaus Knofeleben, das Vitsch Krenthaller und Marco Auer mit viel Engagement bewirtschaften, erfreut nicht nur optisch: Als erster Wanderbetrieb in den Wiener Alpen wurde es 2014 mit dem österreichischen Wandergütesiegel zertifiziert. Bereits 2013 kürten es Wanderer in einer online-Umfrage zu Österreichs beliebtester Hütte. Außerdem trägt es das Österreichische Umweltzeichen und ist eine „Genusshütte“ der Genussregion Österreich. Erwanderbar ist das Naturfreundehaus Knofeleben auf mehreren Wegen. Es ist eines der Etappenziele am Weg entlang des Wiener Alpenbogens, dem rund 300 Kilometer langen Wanderweg durch die Wiener Alpen. Ein weiterer Weg führt von Reichenau an der Rax durch die romantische „Eng“ hinauf zur Hütte. Für Wanderer bietet die modern-gemütliche Hütte komfortable Zimmer und Köstlichkeiten aus der regionalen Küche.
Nach einer ausgiebigen Stärkung empfiehlt sich der etwa einstündige Aufstieg zum Krumbachstein-Gipfel. Von dort genießt man einen überwältigenden Ausblick zum Schneeberg, zur Rax sowie ins Höllental.
> http://www.wieneralpen.at/naturfreundehaus-knofeleben
 
Der Wohnwagon Fanni: Österreichs erstes autarkes Hotelzimmer steht seit Juli 2016 in Gutenstein. Der geräumige, mit Lärchenholz verkleidete Wagon beherbergt einen Schlaf-, Ess- und Wohnbereich für maximal drei Personen. Selbstverständlich gibt es auch ein kleines Bad mit Dusche und Bio-Toilette. Fenster und die große Eingangstüre lassen jede Menge Licht ins Innere. Für Strom sorgt die Photovoltaikanlage am Flachdach. Dort befindet sich auch eine Pflanzenkläranlage, die das Nutzwasser reinigt. Behälter mit frischem Wasser befinden sich in Tanks im Boden.
Das Frühstück, eigens im Frühstückskörbchen angeliefert, ist im Übernachtungspreis inkludiert. Für alle weiteren Mahlzeiten stehen in Gutenstein Cafés, Wirtshäuser und Restaurants zur Wahl. Auch das Freibad liegt ganz nah. Wer den Weg am Wiener Alpenbogen erkunden möchte, kann direkt vor der Wagontüre starten und auf einer „Regionalen Route“ zu den Myrafällen nach Muggendorf wandern. Oder man radelt auf dem Biedermeier-Radweg durch das Tal der Dichter. Kulturellen Ausgleich findet man beispielsweise im nahe gelegenen Friedrich Gauermann-Museum in Miesenbach.
> http://www.wieneralpen.at/wohnwagon-fanni
 
Das Wiener Alpen Bett: In einem Bett in der Natur übernachten, mit dem Komfort eines exklusiven Gästezimmers und grandioser Aussicht – all das vereint das „Wiener Alpen Bett“. Die ersten beiden Einzelstücke stehen seit Herbst 2015 im Garten des Wirtshaus-Restaurant Triad in der Buckligen Welt, wo die Idee zu dieser außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeit geboren wurde. Möglichst ressourcenschonend zu bauen, war die Devise bei der Entwicklung. Wände aus heimischem Holz und eine große Glasfront umgeben das Wiener Alpen Bett. Das rund 18 m² große Zimmer im Grünen, ausgestattet mit Dusche und getrenntem WC, wird in modularer Bauweise errichtet und kann so ganz auf den jeweiligen Ort abgestimmt werden.
> http://www.wieneralpen.at/dasbett

 

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