Besuch am Donauquell

  • Der Zusammenfluss

  • Der mystische Schlosspark in Donaueschingen lädt zu Erkundungen ein

  • Residenzstadt Donaueschingen

  • Der Blick auf Donaueschingen

  • Die Donauquelle in Donaueschingen

  • Das fürstenbergische Schloss

  • Eine Rast im Biergarten ist immer empfehlenswert

  • Die legendäre Wurstbraterei

  • Das Kloster Weltenburg liegt idyllisch am Donaudurchbruch und gehört zu den ältesten Klöstern in Bayern.

Donaueschingen darf sich durch den Zusammenfluss derzwei Quellflüsse Brigach und Breg als Geburtsort der Donau bezeichnen. Hier beginnt ihre Reise und hier kann man der Quelle einen Besuch abstatten. Aber nicht nur die Donauquelle selbst ist sehenswert, sondern auch die Stadt hat so einiges zu bieten: einerseits Kulturstadt und ausgestattet mit einem Fürstensitz, kann sie mit viel Geschichte aufwarten, andererseits hat sie auch ein modernes, vielfältiges Freizeitangebot. Hier ist vor allem das gut ausgebaute Radwegnetz zu nennen,  mit dem Donauradwanderweg als Highlight.
Bevor es aber losgeht mit dem Radeln, empfiehlt sich noch ein Abstecher in die Fürstenberg-Brauerei und ein Besuch bei der Donauquelle direkt, die zwischen der Stadtkirche St. Johann und dem Schloss Fürstenberg sprudelt - dann kann es losgehen. Los, zu vielen kleinen Städten, Burgen und Schlössern, die sich wie Perlen entlang der Donau aneinanderreihen. Zur Erkundung ist das Rad sicher die beste Variante, denn Tempo und Stopps können individuell gewählt werden- soll es ein bisschen mehr Kultur sein oder doch mehr lokale Kulinarik – beides ist möglich und bei beiden Varianten zeigt sich die Vielfältigkeit der Landschaft. Und dawo es ganz besonders schön ist, dort bleibt man einfach ein bisschen länger.

Donau-Rad‘ln
Rund 600 Kilometer können von der Flussquelle bei Donaueschingen bis zur Drei-Flüsse-Stadt Passau erradelt werden und der adfc hat diese Strecke mit vier Sternen klassifiziert. Viel Geschichte hat sich entlang der Donau zugetragen und die Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser und Städte, zeugen noch heute davon.
Wer die Donau als breiten Strom kennt, wird in Baden-Württemberg überrascht sein. Denn zwischen der Quelle bei Donaueschingen und Ulm ist die „Junge Donau“ ein beschaulicher und klarer Fluss, der durch weitgehend unberührte Naturlandschaft führt und während der Radtour zu einem Sprung ins Nass einlädt.  Anschließend dann ein Picknick auf der Wiese oder eine Rast im Biergarten - ganz wie es beliebt. Danach wird weitergeradelt zu Klöstern, barocken Kirchen und dem Schloss der Fürsten von Hohenzollern. In Ulm angekommen ist es die Basilika der ehemaligen Benediktinerabtei, die auf jeden Fall auf dem Besuchsprogramm stehen muss.

Anschließend wird geradelt, gerastet und gegessen und wenn man dann schließlich in Bayern angekommen ist, ist Regensburg mit seiner Altstadt, als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet, den Kirchen, Museen und Baudenkmälern ein Muss für die Radler. Keine Stunde von Regensburg entfernt thront hoch oben über dem Fluss die Walhalla. Dieser Tempel von König Ludwig I. lädt zum Pausieren ein - mit einem atemberaubenden Blick über das Tal. Entlang der Donau, teils auf dem Damm, fahren die Radler zum Schloss Wörth sowie zur Herzogstadt Straubing, die auf keltische und römische Wurzeln zurückblicken kann.

Auf der letzten Etappe des Abschnitts landet man in der Drei-Flüsse-Stadt Passau, wo Inn, Ilz und Donau zusammenfließen. Und hier sind die Möglichkeiten zur Pausengestaltung nun wirklich groß: eine Schifffahrt zum Beispiel, um der Donau ganz nahe zu sein und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Oder ein Altstadtspaziergang, um mit Muße das Stadtleben mit einem guten Kaffee zu genießen. Ländliche Regionen hat man als Radfahrer nun schließlich genug gesehen. Und von der Terrasse der Veste Oberhaus hat man einen tollen Blick auf die Passauer Altstadt und den Zusammenfluss der drei Flüsse.

Was isst man auf der Tour?
Das Beste aus jeder Region natürlich, das zum Beispiel mit den Maultaschen in Baden Württemberg beginnt, sich mit Fischen aus der Donau die ganze Strecke entlang zieht und dann unweigerlich beim bayerischen Bier mit der Brezn endet. Dazwischen macht man noch schnell einen Einkehrschwung in der Regensburger „Wurschtkuchl“. Diese historische Wurstkuchl gilt als die weltweit älteste Wurstbraterei und liegt am Donaustrudel, gleich neben der Steinernen Brücke. Seit über 500 Jahren ist sie in Betrieb und Vieles ist bis heute beim Alten geblieben: der offene Holzkohlengrill, die hausgemachten Würstl aus purem Hinterschinken vom Schwein, das Sauerkraut aus dem eigenen Gärkeller und der bekannte Wurstkuchl-Senf nach einem  historischen Rezep. www.wurstkuchl.de

 
Noch einmal zurück zum Start der Radreise: Donaueschingen ist auch ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Umgebung wie den Schwarzwald, zum Bodensee, auf die Schwäbische Alb und in die nahegelegene Schweiz.

Tipp
Wanderwege DonauWellen in Donaueschingen: Die DonauWelle steht für Bewegung, für das sichtbare Auf und Ab der Landschaft im Donaubergland. Neun verschiedene Wandertouren halten für jeden etwas bereit - Familien, Naturliebhaber oder sportlich Aktive. –
Erlebnisführung „Die Donauquelle“: Das Herzstück der Stadt Donaueschingen, die weltbekannte Donauquelle, steht bei dieser Erlebnisführung im Mittelpunkt. Eine Gästeführerin erzählt über die Geschichte und den Mythos der Donau, bevor  sich das Quellwasser auf seine lange Reise zum Schwarzen Meer begibt. www.quellregion-donau.de

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