Die Vielfalt Italiens

Italien ist für Österreicher Sehnsuchtsort und Heimat zugleich. Viele starten ihre Italienurlaube an der Oberen Adria, gefolgt von einem Ausflug nach Venedig und dann arbeitet man sich meist weiter nach unten Richtung Süden.
Pordenone ist oft ein Ankerpunkt, weil dort bei öffentlicher Anreise der Bus zu den Badeorten startet.
Nächstes Jahr steht Pordenone als italienische Kulturhauptstadt im Fokus. Gelegen in der Region Friaul-Julisch-Venetien, die zwischen den Gipfeln der Alpen und der Dolomiten, den sanften Wellen der Adria, den Plätzen eleganter Städte, den Gassen malerischer Dörfer, den UNESCO-Welterbestätten und den Hügeln des Collio und der Colli Orientali del Friuli, wo einige der besten Weißweine der Welt erzeugt werden, zu einem Sehnsuchtsziel macht. Direkt an der Grenze zu Österreich vereint sie auf engem Raum eine Vielfalt an Landschaften und Kulturen. Meer, Berge und Hügel liegen nah beieinander und machen die Region zu einem abwechslungsreichen Reiseziel für jede Jahreszeit.
Ob Erholung, Outdoor-Abenteuer, Kultur, Geschichte oder genussvolles Reisen – das Angebot reicht von Radfahren und Wandern über Wintersport bis hin zu Kunst, Kultur und authentischer Kulinarik. Malerische Dörfer, Skigebiete und Naturschutzgebiete laden dazu ein, die Region aktiv zu entdecken oder einfach zu genießen.  Radfahren im Collio Weinanbaugebiet, Skifahren auf dem Monte Lussari und dazu vier große Kunststädte: Triest, Udine, Görz und eben Pordenone. 
Mehr als 1.000 km Rad- und Gravel-Strecken und fünf UNESCO-Welterbestätten: Aquileia, Cividale del Friuli, die Friauler Dolomiten, Palmanova, Palù di Livenza. 
Sechs Routen entlang der Wein- und Genussstraße, 9 DOC-Weinanbaugebiete, jährlich 90 Millionen produzierte Flaschen Wein. 
Aber zurück zu Pordenone, Kulturhauptstadt Italiens 2027 (das ganze Jahr) – Unter dem Motto „Pordenone, città che sorprende-Pordenone, eine Stadt, die überrascht “präsentiert sich die Stadt mit einem abwechslungsreichen Programm aus großen internationalen Ausstellungen, der Neugestaltung und Umwandlung von Kunsträumen und zahlreichen Kulturinitiativen.
In Udine verwandelt das große gastronomische Festival rund um die Weine und kulinarischen Spezialitäten der Region die gesamte Stadt in eine Bühne für Genuss und regionale Traditionen.
Gusti di Frontiera (September) – Das größte gastronomische Festival des Triveneto in Gorizia widmet sich der internationalen Küche und bietet mit zahlreichen Ständen Spezialitäten aus rund 50 Ländern der Welt.
Tarvisio ist Anlaufstelle zum Genießen, Shoppen und für einen Spaziergang. 
Last but not least ist es Triest, das eine Faszination ausübt. 
Die Magie der Weihnacht (den ganzen Dezember) – Weihnachtsmärkte, Krippen und festliche Beleuchtung verwandeln Städte und Dörfer der gesamten Region in stimmungsvolle Weihnachtswelten.
www.promoturismo.fvg.it

Abruzzo – viel Kultur
Aber neben den bekannten und beliebten Regionen hat Italien auch Ecken, die vielleicht etwas weniger bekannt, aber nicht weniger schön sind. Abruzzo ist so eine Region, mit einem kulturellen und landschaftlichen Erbe. Dazu gehören mittelalterliche Dörfer, eindrucksvolle Einsiedeleien inmitten der Natur, Klöster, Thermen, Theater und Amphitheater sowie Felsheiligtümer. Die antiken Tratturi (Viehtriebswege) und faszinierenden Trabocchi (traditionelle Fischfangvorrichtungen), Wanderwegen, Abteien und mittelalterlichen Schätzen inmitten wilder Natur. Wasserfälle, unberührte Landschaften, Parks und Schutzgebiete, majestätische Berge und sattgrüne Hügel treffen auf bezaubernde Dörfer, Kunststädte und die Küste der sogenannten Riviera dei bambini (“Kinder-Riviera”) mit sandigen und felsigen Stränden. Hunderte von Trekking-Routen für Bergliebhaber sowie zahlreiche Cammini durchziehen die Region.
Abruzzo verfügt aber über ein beeindruckendes kulinarisches Erbe: von traditionellen Agrar- und Lebensmittelprodukten (PAT) über Slow-Food-Presidi bis hin zu DOP- und IGP-Bezeichnungen. Die regionale Küche ist mediterran, zugleich schlicht und edel – von den bäuerlich-pastoralen Spezialitäten des Berglands bis zu den Fischgerichten der Küste. In den meisten Trattorien wird nach alten Traditionen gekocht, genau wie früher. An der Küste dominieren Fischgerichte, während im Landesinneren Zicklein, Lamm und Wildschwein im Mittelpunkt stehen”.
Die Highlights sind unter anderem: Die Presentosa, das Schmuckstück von Abruzzo schlechthin, ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst und zugleich ein Symbol visueller Kommunikation. Sie wird noch heute in Sulmona, Pescocostanzo, Scanno und Guardiagrele gefertigt.vDer blutige Handabdruck: der Legende nach stammt der blutige Handabdruck aufvdem Felsen des Turms der mächtigen Burg von Roccascalegna vom Baron Corvo devCorvis, der 1646 ermordet wurde, als er das sogenannte “Recht der ersten Nacht”v(Ius Primae Noctis) ausübte.
34 Dörfer in Abruzzo gehören zur Associazione Nazionale Borghi del Respiro, wo die hohe Luft- und Umweltqualität zur Förderung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens beiträgt.
www.abruzzoturismo.it

Südtirol – ein bisschen Italien, ein bisschen Tirol
Nicht umsonst zählt Südtirol zu den begehrtesten Lebensräumen Europas. Die nördlichste Region Italiens vereint auf einzigartige Weise alpine und mediterrane Einflüsse: majestätische Berge, sanfte Weinberge und eine beeindruckende Naturlandschaft prägen das Land. Besonders die Dolomiten, UNESCO-Welterbe, verleihen Südtirol seinen unverwechselbaren Charakter. Hier entstehen hochwertige Spezialitäten wie Äpfel, Wein und Speck, die dank des milden Klimas mit über 300 Sonnentagen im Jahr, sowie der langjährigen Erfahrung der Bauern eine außergewöhnliche Qualität erreichen. Neben tief verwurzelten Traditionen sind in Südtirol auch Innovationsgeist, Designbewusstsein und ein hoher Qualitätsanspruch spürbar. Vor allem aber sind es die Menschen und ihre Kultur, die das Land prägen: das Zusammenleben der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppen, die Lage zwischen Tirol im Norden und dem Trentino im Süden, sowie die besondere Mischung aus südlicher Gelassenheit und alpiner Bodenständigkeit. Die alpine Landschaft bietet ideale Voraussetzungen für Wanderungen, Radtouren und Wintersport, während Weinberge, regionale Produzenten und eine vielfältige Gastronomie für besondere kulinarische Erlebnisse sorgen. Dabei reicht das Angebot von traditionellen Gerichten und bäuerlichen Produkten bis hin zu moderner und innovativer Küche. Die Verbindung von alpiner Landschaft und Tradition mit mediterraner Lebensart und italienischem Flair prägt das besondere Profil Südtirols. Südtirol ist zudem die größte zusammenhängende Apfelanbauregion Europas: Jeder zehnte Apfel Europas stammt aus Südtirol.
Aber auch Skifahren geht sehr gut: Während Dolomiti Superski die Dolomitenregion umfasst, vereint die Südtirol Skiarena zahlreiche Skigebiete in den Tälern rund um Ortler, Meran und den Vinschgau.
Südtirol zählt auch zu den Regionen Europas mit der höchsten Dichte an Michelin-Sterne-Restaurants. Die Guida Michelin Italia 2026 zeichnet 21 Restaurants im Land mit insgesamt 25 Michelin-Sternen aus.
https://www.suedtirol.info

Kalabrien – ein Traum im Süden
Ganz anders Kalabrien, hier wird Geschichte über den Geschmack vermittelt: von der unverwechselbaren Süße der roten Zwiebel aus Tropea über das intensive Aroma der Bergamotte bis hin zu den würzigen Noten der scharfen Chilischote; von den Fischspezialitäten der Küsten bis zu den Wurst- und Käsesorten der Binnenregionen. Jedes Produkt lässt Gerichte voller authentischer Aromen entstehen. Dank der kurzen Lieferketten und des reichen saisonalen Angebots verwandelt sich jedes kulinarische Erlebnis in einen Moment authentischer Entdeckung.
Zu den repräsentativsten Artefakten der Region und ihrer Geschichte gehört ein großartiges UNESCO-Kulturerbe: der Codex Purpureus Rossanensis, ein antikes Evangelium aus dem 6. Jahrhundert, das für seine purpurfarbenen Seiten und prächtigen Illustrationen berühmt ist und ein wertvolles Zeugnis der byzantinischen Kunst und Kultur in Kalabrien darstellt.
Die kalabrischen Dörfer sind wahre Schatzkammern der Geschichte, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Hier findet der Slow-Tourismus seine ideale Dimension: Man trifft auf eine lebendige Gemeinschaft, bestehend aus Handwerkern, die wirklich noch von Hand arbeiten, älteren Menschen, die lokale Dialekte und Legenden überliefern, Familien, die die Türen ihrer Küchen öffnen, um traditionsreiche Rezepte vorzustellen.
Die Küsten Kalabriens, die vom Ionischen und Tyrrhenischen Meer umspült werden, sind ein wahres Paradies für alle, die natürliche Schönheit und Abenteuer suchen. Kilometerlange goldene Strände, die für ihre Wasserqualität ausgezeichnet wurden, wechseln sich ab mit zerklüfteten Klippen und versteckten Buchten, die unvergessliche Ausblicke bieten. 
Unter den zahlreichen Veranstaltungen, die Kalabrien im Jahr 2027 beleben, sticht das Peperoncino- Festival in Diamante (CS) hervor, das bereits zum 35. Mal stattfindet und Unterhaltung, Verkostungen und Ausstellungen bietet. Erfahren Sie auch das Cedro-Festival in Santa Maria del Cedro (CS) und Bergarè in Reggio Calabria, das der Förderung der Bergamotte aus Reggio Calabria gewidmet ist.
https://calabriastraordinaria.it/de

Emilia- Romagna
Die bezaubernde Atmosphäre der zehn Kunststädte mit ihrem Reichtum an Geschichte und Kultur sowie 17 UNESCO-Auszeichnungen. Das Grün und die Natur der Apenninen bieten im Winter mit 15 Skigebieten Spaß und können im Sommer in zwei Nationalparks, 14 Regionalparks und ebenso vielen Naturschutzgebieten genossen werden. Ganz zu schweigen von den 22 Wanderwegen, die die gesamte Region durchziehen und Reisende sowie Pilger begeistern, sowie über 9.000 km Radwegen.
Die Önogastronomie ist Königin in dieser Region, die sich mit 46 DOP- und IGP-Produkten rühmen kann: vom Parmaschinken bis zum Parmigiano Reggiano, vom Lambrusco bis zum traditionellen Balsamico-Essig aus Modena und Reggio Emilia. Hinzu kommen die Sterneküchen: ein 3-Sternerestaurant, zwei mit 2 Sternen und 22 mit 1 Stern im Michelin-Guide. Parma ist UNESCO-Kreativstadt für Gastronomie und es gibt 26 Lebensmittelmuseen sowie das Casa Artusi in Forlimpopoli. Und dann gibt es noch 200 historische Theater und 500 Museen, 58 historische Dörfer, 20 Gedenkstätten und einen Rundweg mit etwa 100 Burgen, Schlössern und Festungen entlang der Via Emilia von Piacenza bis Rimini. Die Region ist Bade- und Kulturregion zugleich. 
Einige Beispiele gefällig? Mit 3,796 km ist der Bogengang, der zum Santuario della Madonna di San Luca) in Bologna hinaufführt, der längste der Welt.
Auch die Tricolore, die italienische Flagge, entstand 1797 in Reggio Emilia. 
Bei der Handelskammer von Bologna sind das Rezept und die misura aurea (das „goldene“, richtige Maß) der echten Tagliatella di Bologna hinterlegt, die im gekochten Zustand 8 mm und im ungekochten Zustand etwa 7 mm breit sein muss. Dieses Maß entspricht dem 12.270sten Teil der Höhe der Torre degli Asinelli. Die berühmtesten frischen Nudelsorten der Welt stammen von hier: Lasagne, Tortellini, Tagliatelle, Maccheroni „al pettine”, Strozzapreti und viele mehr.
2027 hält einige Höhepunkte bereit: Die kulinarische Spitzenklasse der berühmten Food Valley macht Station in Forlimpopoli, um das 20-jährige Bestehen von Casa Artusi zu feiern - dem ersten Zentrum für Gastronomie.
visitemiliaromagna.de

 

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