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  • Die Bar als Treffpunkt

  • Die köstliche Vitrine der Konditorei Hutter

Eine Hotelgruppe, die ihre Philosophie im Namen trägt, hat in Bad Kleinkirchheim soeben ihr neuntes Explorer Hotel eröffnet. Angesprochen werden sollen aktive, sportliche Gäste, die ihren Tag großteils Outdoor verbringen, aber dann auch Indoor auf Annehmlichkeiten nicht verzichten möchten.
Schon die Aussenfassade sticht ins Auge und ist der unverwechselbare Hinweis darauf, dass es sich um ein Explorer Hotel handelt. Denn die Schindel-Verkleidung als Ausdruck einer nachhaltigen Bauweise zeigt schon, wohin der Weg geht. Der Innenbereich ähnelt einem Basislager für sportliche Urlauber, wobei die Lounge mit der Bar dann schon wieder etwas sehr heimeliges hat: „Die Besucher werden Lounge und Bar lieben“, ist auch Hotelmanagerin Renate Latschen überzeugt, die während des Eröffnungswochenendes herumschwirrt und überall zu sein scheint. Was sich in einerm auffallend guten Service niederschlägt, der aber dann auch in weiterer Folge erhalten bleibt. In der Lounge ist morgens auch das ausgiebige Frühstückbuffet aufgebaut, wo sich – nicht nur für Sportler – alles für den Genuss findet. Gesunde Müslis, viel Obst und Säfte. Die Eiergerichte dürfen die Gäste selbst zubereiten und da wird dann schon frühmorgens eifrig gewerkt, gewürzt und probiert.

Bei der Rezeption findet sich eine Werkbank, auf der noch der letzte Handgriff am Sportgerät erfolgen kann, bevor es raus in die Natur geht. Dort entsteht dann oft der erste Austausch über die Sportaktivitäten, der sich abends an der Lounge dann fortsetzt. Das neueste Explorer Hotel liegt inmitten der Nockberge und lädt im Winter zum Skifahren ein, im Sommer stehen die Radler und Wanderer in den Startlöchern. Nur ein kurzer Fußweg und man ist schon mitten im Skigebiet und die Abfahrt endet dann direkt beim Hotel. Die Zimmerpreise inklusive Frühstück starten bei 39,80 Euro pro Person und Nacht und gestalten sich variabel je nach Saison und Auslastung.

Community im Fokus
Schon die Anordnung der Tische in der Lounge zeigen deutlich, wohin die Richtung geht: es soll Kommunikation stattfinden, die Gäste sollen sich austauschen. Denn neben auch größeren Tischen gibt es vor allem zwei Hochtische, wo man lässig Platz nimmt und gespannt sein darf, wer der nächste Nachbar wird. Sport verbindet und genau diese Philosophie lebt man hier. Passend dazu auch das Community-Angebot in der Explorer Lounge mit zwei extra großen Multi-Touchscreens zur interaktiven Nutzung. Hier finden sich Events- oder Sportveranstaltungen genauso, wie die besten Touren- und Freizeit-Tipps in der Region. Trotzdem stehen die Bilder der „Entdecker“, jene der Gäste und deren Freizeiterlebnisse im Mittelpunkt.
Diese aktiv einzubinden ist überhaupt eines der wesentlichsten Kriterien der Explorer Philosophie. Die Standorte sind immer in Regionen, in welchen Natur, Sport und Aktivität eine große Rolle spielen. Durch das Bed & Breakfast Konzept gehen die Gäste zum Abendessen hinaus und erkunden und nützen damit die Infrastruktur des Ortes. Das Miteinander in der Region ist den Explorer Verantwortlichen ein großes Anliegen, mit ein Grund, dass die neuen Hotels an ihren Standorten gut angenommen werden. Wobei man esssenstechnisch auch schon einmal im Hotel bleiben kann, denn an der Bar gibt es ab 16 Uhr Snacks wie Pizza, Burger, Salate und ein warmes Gericht sowie Drinks - und hier kann man den „Green Explorer“ unbedingt empfehlen.
Einen Zwischenstopp, den man unbedingt einlegen sollte, ist die Konditorei Hutter, nur wenige Schritte vom Hotel entfernt. Die Tortenvitrine schillert in allen Farben und die große Auswahl macht die Entscheidung wirklich schwer. Der Geschmack hält, was die Optik verspricht und in Kombination mit dem äußerst guten Kaffee ist die Nachmittagsjause perfekt.
In den 100 Zimmern des Hotels beeindruckt der große Stauraum für das Sportequipment, mit dazu gehören jede Menge Haken, um die – oft feuchte – Sportbekleidung anzuhängen. Und das bringt ein wirkliches „Aha-Erlebnis“, denn genau daran hakt es zumeist in vielen anderen Hotels. Zur sportlichen Motivation blicken die Gäste vom Bett aus auf ein großes Bild mit Sportmotiv an der Decke. Man kann also beim Erwachen schon in Ruhe darüber nachdenken, wohin die sportliche Reise denn heute gehen soll. 

Weil auch Sportler ab und zu entspannen müssen, steht in jedem der Explorer Hotels ein Sport Spa mit Sauna, Dampfbad und Infrarot-Kabine zur Verfügung. Nachmittags dann auf der Liege zu ruhen und den letzten Skifahrern beim Herunterwedeln zu zusehen, das hat schon was.

Nachhaltigkeit als Auftrag
Alle Explorer Hotels sind Passiv-Häuser und sind mit ihrem Konzept auch die ersten in Europa. „Stellen Sie sich das Hotel wie eine Thermoskanne vor“, versuchte Jürnjakob Reisigl, Gründer und Geschäftsführer der Explorer Hotels, das Prinzip vereinfacht darzustellen. Dichte Aussenhülle, gute Isolierung und damit eine nahezu Hundert Prozentige CO2 Einsparung im laufenden Betrieb. Für den Bau werden vorrangig Partner aus der Region gewählt, der Verleih der Sportgeräte erfolgt ebenfalls ausschließlich über regionale Anbieter, und auch sonst wird eng mit Partnern aus der Region kooperiert. Nachhaltigkeit hat viele Facetten.

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