Palatschinkenschupfen!

  • Die Sieger

  • Erfolgreiche Schüler

  • Das Schwestern-Duo holt den dritten Platz

David Hamp und Gabriel Marteau sind Staatsmeister im Palatschinkenschupfen und schupfen sich in die Herzen der Jury. Eine neue Studie zeigt, dass die Palatschinke die drittliebste Mehlspeise der Österreicher ist. Dass es für den Spaß am feinen Gericht allerdings schon ein bisschen mehr braucht als nur Mehl, Milch und Eier, haben David Hamp und Gabriel Marteau nun ein für alle Mal bewiesen: Mit Feingefühl, echter Leidenschaft und lockerem Handgelenk haben sich die beiden Himberger (NÖ) den Staatsmeistertitel im Palatschinkenschupfen geholt. Die Traditionsmühle Fini’s Feinstes vergab damit erstmals diesen ehrenvollen Titel, anlässlich des neuen Bio-Palatschinkenmehls. 

Der Aufruf zum großen Palatschinkenschupfen traf die Österreicheicher mitten ins Herz: Menschen aus allen Bundesländern haben Videos ihrer eindrucksvollen Techniken eingereicht – und die Videos gingen mit über zwei Millionen Views viral. Mitgemacht haben alle, vom 12-jährigen Burschen über ganze Schulklassen und bis hin zu einem Grillweltmeister. Mehr als 100 Videos erreichten die Fini’s Feinstes-Jury und die fünf besten Schupfer zeigten ihr Können schließlich beim Finale am 13. November in Wien. David Hamp und Gabriel Marteau erschupften sich hier den ersten Platz und damit den Titel „Staatsmeister im Palatschinkenschupfen“. 

Durch pure Palatschinken-Leidenschaft zum Staatsmeister-Titel 
„Wir haben schon in unserer Kindheit gemeinsam Palatschinken gegessen. Bis heute verbinden wir das Palatschinkenessen mit Freundschaft und Zusammenkommen. Das Rezept ist heute noch immer das gleiche wie damals – das von unseren Müttern, die es wiederum von den Omas haben“, so die beiden 26-Jährigen. Die zwei Freunde haben 2024 sogar den Verein „Palatschinkenfreunde Himberg“ gegründet: Dieser kam zustande, weil die beiden Hobbyfußballer nach dem Training gerne die Palatschinken auf ihre Teller schupfen, zusammensitzen und dabei plaudern. Viele andere Freund:innen konnten sie mit dieser Leidenschaft anstecken, der Verein hat bereits rund 20 Mitglieder. Die Jury der Staatsmeisterschaft konnten sie schlussendlich durch ihre ganz offensichtlich geübte Schupfkunst und wahre Begeisterung für Palatschinken überzeugen. Ihr Geheimtipp für erfolgreiche Palatschinken-Saltos in luftigen Höhen: „Man braucht eine richtig heiße Pfanne und man muss aus dem Handgelenk schupfen. Beim Teig ist wichtig, dass er nicht reißt – da macht das richtige Mehl den Unterschied“, so die Schupf-Staatsmeister. Und wenn man die beiden nach ihrem Lieblingsrezept fragt, dann strahlen die Augen: „Die ‚Himberger Kreation‘ ist mein Favorit. Die Palatschinke ist gefüllt mit Himbeermarmelade und zerbröselten Mannerschnitten, flambiert mit dem selbst-gebrannten Nuss-Schnaps von Opa Hamp. 

Österreichs erste Staatsmeisterschaft im Palatschinkenschupfen 
Die Palatschinke in hohen Gelüften, sich mehrfach drehend um die eigene Achse, knapp an der Deckenleuchte vorbei – und schließlich sanft landend in der heißen Pfanne: Wer einmal mit dem Palatschinkenschupfen beginnt, den kann der Ehrgeiz schon packen. Eine richtige Staatsmeisterschaft in dieser Küchendisziplin gab es allerdings noch nie. Woher also die Idee? „Palatschinken sind weltweit beliebt – als Crêpes in Frankreich oder Pancakes in den USA. Doch nur in Österreich haben wir so ein wunderbar charmantes Wort wie ‚schupfen‘, mit dem wir den Schlüsselmoment in der Zubereitung beschreiben. Diese Palatschinken-Leidenschaft hat uns dazu veranlasst, nicht nur ein Bio-Palatschinkenmehl zu kreieren, sondern auch erstmalig die Staatsmeisterschaft im Palatschinkenschupfen auszurufen“, so Harald Lang, Marketingleiter bei Fini’s Feinstes und selbst zweifacher Papa, der für seine Familie öfters die Palatschinken-Pfanne schwingt. Die Jury hatte nicht nur einen feinen Gaumen, sondern auch ein gutes Auge: Die Kriterien für die Bewertung waren die schwungvolle Schupftechnik und -höhe, die Kontrolle der sanften Landung in der Pfanne und der persönliche Stil – von charmantem Lächeln bis zu ausgefallenen Tricks. 

Alle fünf Nominierten einte die jahrelange Palatschinken-Leidenschaft 
Palatschinken verbinden – und machen kreativ. Geschupft wurden die Palatschinken mit schier unendlichen Saltos, unter den Beinen durch, im fliegenden Wechsel zwischen zwei Pfannen und sogar in der Cheerleader-Formation als Pyramide. Die fünf Nominierten haben sich alle ins Zeug gelegt.
Gleich den 2. Platz nach den beiden Staatsmeistern holten sich fünf Schülerinnen aus der HLW Leoben. Lena Zechmann, Rebeka Nagy, Anna Rinner, Katharina Kothleitner und Maren Elina Marcher-Ropin haben für das Finale mehr als 300 Kilometer zurückgelegt und sich in die Herzen der Jury geschupft.
Den 3. Platz holten sich die Schwestern Lisa und Anna Berger aus Krenglbach (Oberösterreich), die gemeinsam den Back-Blog @back.bibliothek betreiben.
Den 4. Platz teilten sich mit gleicher Punktezahl Thomas Grosmann-Liao und Amra Mataradzija, beide aus Wien. Thomas Grosmann-Liao ist bekannt durch seinen Food-Blog @thomskuechen.block, mit dem er bereits den Austrian Food Blog-Award gewonnen hat. Amra Mataradzija ist ebenfalls mit @amras_lovely_cooking als Foodbloggerin unterwegs. 

Neues „Fini’s Feinstes Bio-Palatschinkenmehl“ für die Palatschinkenroutine 
Jeder Feinspitz weiß: Teig ist nicht gleich Teig. Damit die Basis für die Palatschinken fortan immer stimmt, brachte die Traditionsmehlmarke Fini’s Feinstes jetzt das neue „Fini’s Feinstes Bio-Palatschinkenmehl“ heraus. Ein Mehl mit exakter Rezeptur für Palatschinken, in Bio-Qualität und aus einem Bio-Weizen- und Bio-Dinkelmix: denn der Bio-Dinkel macht den Teig nicht nur bekömmlicher und schenkt ihm eine nussige Note, sondern ist gleichermaßen eine Hommage an die österreichische Bio-Landwirtschaft. „Bio-Dinkel hat sich in Österreich zu einem echten Bio-Vorreiter entwickelt. Seine natürliche Widerstandskraft macht ihn zum perfekten Partner für eine nachhaltige Landwirtschaft. Gut für unsere Umwelt und Ernährung sind biologische Lebensmittel obendrein“, so der Geschäftsführer Peter Stallberger zum neuen Spezialmix. Erhältlich sind die neuen Mehlpackerl ab sofort bei Billa, Billa Plus und Interspar (UVP EUR 1,99 €) – allesamt ausgezeichnet mit dem Bio Austria-Gütesiegel. 
 

Finis Top 3 Palatschinken-Tipps
Die Rastzeit des Palatschinkenteiges ist ausschlaggebend für die feinen Rollen: um die 20 Minuten sollte der Teig ruhen. 
Die Pfanne sollte bereits ab der ersten Palatschinke gut erhitzt sein. 
Beim Fett sollte man zu sehr hitzeresistentem Fett greifen, also etwa Rapsöl oder Butterschmalz. 

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