3x UNESCO in Vysocina

  • Das Schloss von Telč

  • Žďár nad Sázavou

  • Die Wallfahrtskirche St. Nepomuk in Žďár nad Sázavou

  • Die Basilika des Hl. Prokop in Třebíč

  • Der jüdische Friedhof in Třebíč

  • Das jüdische Viertel in Třebíč

  • Die Synagoge in Třebíč

  • Žďár nad Sázavou

Die tschechische Region Vysocina ist eine Schatztruhe an Natur- und Kulturdenkmälern. Zwischen Böhmen und Mähren gelegen, hat Vysocina von jedem ein bisschen und mit insgesamt drei UNESCO-Welterbestätten vereint die Region die meisten in ganz Tschechien.
Die Hauptstadt Jihlava hat ein bisschen Ähnlichkeit mit dem Österreichischen Retz und damit ist auch schon das Verbindende gefunden: denn die ehemaligen Grenzregionen haben viel gemeinsam und dieses zu erforschen, lohnt allemal.

Dreimal UNESCO
In Vysocina sind es vor allem die drei UNESCO Weltkulturerbestätten, die als Anziehungspunkte für Besucher gelten. Starten wir beim historischen Stadtkern von Telč mit dem Marktplatz und seinen Bürgerhäusern im Renaissancestil. Schlendern, flanieren, staunen: Für Telč sollte man sich Zeit nehmen, insbesondere wenn man auch noch Schloss Telč, das als Nationales Kulturdenkmal der Tschechischen Republik gilt, sehen möchte.
Weiter geht es zur Wallfahrtskirche Zelená Hora aus dem 13. Jh. bei Žďár nad Sázavou, die gotische und barocke Stilelemente verbindet und damit in ihrer Architektur ziemlich einzigartig ist.
Das dritte UNESCO Kulturerbe der Region befindet sich in Třebíč, dort sind es die Basilika des Hl. Prokop und das jüdische Viertel mit dem jüdischen Friedhof. Dieser Bereich ist zudem das größte jüdische Viertel außerhalb Israels.
 
Wasserreich
Was die Region Vysocina noch auszeichnet, ist deren Wasserreichtum. Stauseen, Flüsse und Teiche prägen die Region und mit ihnen auch alle Sportarten, die das Wasser zulässt.
Im Jahr 2020 gilt es auch, in Jihlava ein großes Jubiläum zu feiern: denn in Gustav-Mahlers Geburtsort Jihlava huldigt man dem großen Komponisten, der 1860 hier geboren wurde. Die Ausstellung im Gustav-Mahler-Haus in Jihlava gibt auch Einblick auf den Einfluss der tschechischen Volksmusik auf das musikalische Schaffen des Komponisten. Die Ausstellung wird mit Musik untermalt und zeigt Fotografien und persönliche Gegenstände aus der damaligen Zeit sowie audiovisuelle Projektionen.
Alles in allem ist die Region Vysocina unbedingt einen Besuch wert, für den man sich auch Zeit nehmen sollte.

 

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