Äolische Inseln

Sieben an der Zahl sind es, die einen Aufenthalt in Italien zu etwas Besonderem machen. Lipari, Filicudi, Salina, Vulcano, Panarea, Stromboli und Alicudi – sie lieben rund 40 km vor der Nordküste Siziliens und sind so etwas wie die kleine Karibik im Mittelmeer. 
Wasser & Feuer, Meer und Vulkan – sie bieten eine ganz Menge an Naturschönheiten und auch Naturwundern. Nicht umsonst gehören die sieben Inseln seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Erloschene Krater und noch aktive Vulkane, heiße Schlammlöcher, ein erstaunlich grünes Hinterland, dazu das klare, strahlend blaue Meer und der weiße Sandstrand.  

Wandern oder schwimmen?
Beides! Die Äolischen Inseln bieten für beide Varianten das richtige Angebot und aufgrund Ihres Breitengrades sind sie auch ein ganzjähriges Urlaubsparadies! 
Selbstverständlich muss im Urlaub auch gegessen werden und da sind Fischliebhaber auf den Äolischen Inseln gut aufgehoben. Denn frischer Fisch kommt hier tatsächlich direkt aus dem Meer und wird gut gewürzt und gegrillt serviert. Die „Sagra del Pesce“, die immer Anfang August stattfindet, ist ein Eldorado für Fischfans. Ebenso sind die Inseln für ihren Dessertwein Malvasia und die Kapern berühmt. Sie finden sich in zahlreichen Soßen und Marinaden, oder werden auch einfach nur in Salz eingelegt serviert. 

Sieben Inseln, sieben Charaktere
Lipari, die Hauptinsel der Äolischen Inseln, ist die größte  und hat als einzige auch eine richtige, kleine Stadt. Dort sollte man die prähistorischen Ausgrabungen, die Höhlen in Porticello oder auch Thermalquellen von San Calogero besuchen. Südeseefeeling verströmen die langen, weißen Sandstrände, die Freiheit pur vermitteln. 
Wie der Name schon vermuten lässt, ist Vulcano die Heimat des römischen Feuergottes, denn hier brodelt es gewaltig! Warme Schwefelquellen und Schwefelfelder, heiße Fangobäder mit heilender Wirkdung oder ein vulkanisch aufgeheizter schwarzer Sandstrand. 
Panarea ist die mondänste Insel. Perfekter italienischer Liefestyle, exquisite Lokale – hier findet man die Betuchten
Salina wiederum ist das grüne Paradies mit einer Süßwasserquelle. Das führ dazu, dass seltene Pflanzen und Tiere hier beheimatet sind. Aber auch hier ist mit den Zwillingsvulkanen das Feuer zu Hause und Wanderer sind hier auch gut aufgehoben. Ebenso jene, die Abenteuer in der Unterwasserwelt suchen. Hier findet im Juni auch das Kapernfest statt, denn  die Kapern von hier gelten als die besten im Mittelmeerraum.
Stromboli ist vermutlich die bekanntesten der sieben Inseln, denn die Bilder der heißen Lava, die ins Meer zu fließen scheint, sind weltbekannt. Außerdem ist der Vulkan von Stromboli der einzige, dauerhaft aktive Vulkan Europas.
Filicudi ist die älteste und zugleich die erste besiedelte Insel der Äolen. Grüne Farne, unberührte Natur und Meeresgrotten prägen das Bild. 
Alicudi ist klein, liegt abgeschieden und ist damit eigentlich ein Geheimtipp. Meer, Himmel und etwas Fisch – was braucht der Mensch mehr!

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