Die deutsche Hauptstadt bietet ein Programm von Museum bis Festival....
Die deutsche Hauptstadt bietet ein Programm von Museum bis Festival. Gleich zu Beginn wäre da das 200 Jahr Jubiläum der Museumsinsel Berlin zu nennen, die die als UNESCO-Welterbestätte zu den wichtigsten Kulturorten Europas gehört. Höhepunkt der Feierlichkeiten wird die Wiedereröffnung des Pergamonmuseums am 4. Juni 2027 sein. Damit wird auch der Pergamonaltar wieder öffentlich zugänglich.
Die lange Nacht der Museen
Am 29. August ist es dann wieder so weit: Die ganze Stadt ist eine einzige Ausstellung. Farbig beleuchtete Foyers, geöffnete Bars und Live-Musik sorgen für ein entspanntes Ambiente. Museumskuratoren führen durch die Hallen an denLieblingsstücken entlang. Verborgene Ausstellungsräume sind plötzlich geöffnet.
Kunst & Künstler
Im September treffen sich bei der Berlin Art Week internationale Künstler, Galerien und Kreative in der Hauptstadt. Das Musikfest Berlin bringt Spitzenorchester und internationale Ensembles in die Philharmonie und weitere Spielstätten der Stadt. Immer wichtiger werden interaktive und immersive Ausstellungen: Rund 20 Museen in Berlin bieten eine Kulisse für Selfies und digitale Kunstmomente.
Ein aktueller Besuchermagnet in Berlin ist der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart: Mit 400.000 Holzklötzen lädt die Installation „We Make Years Out of Hours“ bis Jänner 2027 zum gemeinsamen Bauen ein.
Ein weiteres Highlight gibt es ab 12. Juni 2026 bis 30. Dezember 2027: Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums präsentiert der Hamburger Bahnhof die Ausstellung „Tausendmal Berlin“. Mehr als 70 Werke von über 50 internationalen Künstlern zeigen Berlin als künstlerischen Resonanzraum zwischen Geschichte, Politik und globalen Bewegungen.
Mit TFELD bekommt Berlin 2026 ein neues Großfestival auf dem Tempelhofer Feld: Am 22. August vereint das eintägige Event Hip-Hop, Techno und Berliner Clubkultur auf vier Bühnen und bringt nationale wie internationale Acts zusammen.
Filmstadt Berlin
Die Deutsche Kinemathek hat ihre erste ständige Ausstellung am neuen Standort im E-Werk eröffnet und widmet sich der besonderen Rolle Berlins als Ort internationaler Film- und Subkultur. Das traditionsreiche Kino International an der Karl-Marx-Allee hat nach denkmalgerechter Sanierung seine Wiedereröffnung gefeiert. Und das Programmkino Arsenal startet im Kulturquartier Silent Green, einem ehemaligen Krematorium, im Wedding neu und stärkt damit einen spannenden Kulturort um eine weitere Attraktion.
Die Filmstudios Babelsberg sind eine Institution für sich und ist ebenfalls einen Besuch wert.
Nachhaltigkeit im Fokus
Berlin feiert 2026 das 20-jährige Jubiläum als „UNESCO City of Design“. Über 30.000 Kreativunternehmen machen die Stadt zu einem der spannendsten Designstandorte weltweit – von nachhaltiger Mode bis hin zu offenen Innovationsräumen wie dem CityLab Berlin. Festivals wie die Berlin Design Week, Designmuseen, Street-Art-Spots und Kiez-Touren zeigen die Vielfalt der Szene.
Wer Berlin nachhaltig bereisen möchte, findet unter https://www.visitberlin.de/de/nachhaltiges-berlin zahlreiche Tipps und Adressen.
Geschichte und Freiheit
Gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer erinnert Berlin am 13. August 2026 an den 65. Jahrestag des Mauerbaus. Nach der erfolgreichen Premiere im November 2025 plant Berlin – die Stadt der Freiheit – für 2026 eine weitere Berlin Freedom Week (7. bis 14. November 2026). Die stadtweite Veranstaltungswoche widmet sich den Themen Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.
„What the FUNK!“
Der 100. Geburtstag des Berliner Funkturms auf dem Messegelände, der optisch an den Eiffelturm erinnert, ist ein Highlight in diesem Jahr. Unter dem Motto „What the FUNK“ rückt die Messe Berlin den 150 Meter hohen Funkturm und eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt mit einer Lichtinstallation in Szene. Nach umfangreicher Renovierung ist er für Besucher wieder geöffnet.
Gut reisen, gut essen
Und nicht zuletzt ist es die Berliner Kulinarik, die ein spannender Fixpunkt ist. Und nein, nicht nur die legendäre Curry Wurst ist dabei ein Muss. Ein heißer Tipp ist auch das familiengeführte Hotel Wilmina mit dem Restaurant Lovis. Beheimatet im ehemaligen Frauengefängnis an der Berliner Kantstraße, kreiert Küchenchefin Sophia Rudolph, die klassische Französische Kküche mit lässigen Bauchgerichten in Family-Style serviert. Ein besonderer Tipp sind die vegetarischen Dishes.
Zudem bietet Berlin zahlreiche unterschiedliche, geführte Kulinariktouren zu verschiedenen Themen an.
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