Matcha-Hype trifft Kamillen-Klassiker. Der meistverkaufte Tee ist nach...
Matcha-Hype trifft Kamillen-Klassiker. Der meistverkaufte Tee ist nach wie vor die klassische Kamille. Für Bewegung im Regal sorgt aber ein ganz anderer: Matcha.
Gemeinsam kommen Kräutertee (50,1 Prozent) und Früchtetee (31,2 Prozent) auf mehr als 80 Prozent des Umsatzes. Schwarztee hält 12 Prozent, Grüntee 6,7 Prozent (Quelle: Nielsen). Der Trend zu Bio setzt sich fort: Der Bio-Anteil liegt bei 48,6 Prozent, Tendenz steigend.
Grüner Hype
Matcha ist derzeit das Trendthema im Lebensmittelhandel, in Drogerien und in der Gastronomie. Gefragt ist der gemahlene Grüntee vor allem bei jüngeren, gesundheits- und trendbewussten Konsument:innen, und er weckt Interesse an weiteren Grüntee-Spezialitäten. Weltweit ist die Nachfrage so groß, dass Matcha knapp wird, obwohl die Produktion laut Tee Report 2026 des Deutschen Tee & Kräutertee Verbands von 2024 auf 2025 um über 71 Prozent gestiegen ist. Das Angebot reicht inzwischen vom Bio-Matcha-Pulver für Matcha Latte über fruchtige Matcha-Mischungen mit Erdbeere bis zum Ceremonial Matcha aus der japanischen Präfektur Kagoshima für Kenner:innen. Der nächste Trend zeichnet sich bereits ab: Hojicha, ein gerösteter Grüntee aus Japan mit mild-nussigem Aroma.
Kalt aufgegossen und mit Zusatznutzen
Tee wird längst nicht mehr nur heiß und in der kalten Jahreszeit getrunken. Cold Brew macht ihn zum Ganzjahresgetränk, dazu kommen Sorten, die sich für den Heiß- wie für den Kaltaufguss eignen, etwa fruchtige Mischungen mit Himbeere und Zitrone im Stil des Skiwassers: wärmend nach dem Skitag, eisgekühlt als Erfrischung. Bei heißem Tee spielen auch Gesundheit und ausgewogene Ernährung für die Kaufentscheidung eine Rolle. Funktionale Tees zählen deshalb zu den aktuellen Produkttrends, zum Beispiel Kräutermischungen mit Biotin, das zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt.
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