Unter dem Titel „Kosmos“ lud die Galerie Schäfer-Schlehwein im ART...
Unter dem Titel „Kosmos“ lud die Galerie Schäfer-Schlehwein im ART SPACE Stift Millstatt zur Vernissage mit Arbeiten des steirischen Malers Peter Sengl – dies auch, um ein Versprechen einzulösen: es sollte ursprünglich eine Jubiläumsausstellung zum 80er des Künstlers werden, die dann aus organisatorischen Gründen 2025 nicht durchgeführt werden konnte. Trotz brütender Hitze war die Veranstaltung gut besucht und die Galerie bemühte sich sehr, die Besucher mit erfrischenden Getränken und leichten Häppchen „bei Laune“ zu halten.
Noch bis 1. August
Mittelpunkt der Ausstellung (bis 1. August) ist das vielschichtige Werk Sengls (Papier und großformatiges Acryl) von ganz frühen Arbeiten bis 2025, in denen sich die Handschrift des Künstlers wie ein roter Faden durchzieht und in denen er den Betrachter oft zum Dialog mit Rollenbildern und gesellschaftlichen Konstruktionen auffordert – Menschen von scheinbar höherer Macht verschraubt, vernietet, verkettet oder mittels Halseisen zu Posen gezwungen. Damit verkörpert Sengl eine durchgehend eigenständige Position in der österreichischen Kunstszene. Oft geprägt durch die Darstellung von nackten, ästhetischen, zuweilen lasziven aber nie sexualisierten Frauenkörpern - Abbildungen seiner „Muse“ und langjährigen Ehefrau (ebenfalls Künstlerin). Auffällig auch der häufige Einbau von Tierdarstellungen, insbesondere von Katzen - eine zufällige, aber bemerkenswerte Parallele zur gleichzeitig im Stift laufenden Jahresausstellung „das Tier.und wir“.
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