Olmütz im Winter

Das historische Zentrum von Olmütz verwandelt sich auch heuer ein ganzes Monat lang in ein faszinierendes Weihnachtsdorf. Besucher wird nicht nur eine der zahlreichen Punsch-Sorten wärmen, sondern auch der Gedanke, dass der Adventmarkt einen Schritt ökologischer geworden ist. Und zwar auf Grund der erstmaligen Einführung eines Pfandhäferl-Systems, bei dem die Becher aus Papier und Wachs sind. Wobei der Punsch die Hauptattraktion des Marktes bleibt und man diesem auch auf einem eigenen Punsch-Pfad folgen kann.

Der Olmützer Adventmarkt mit seinen über hundert Christkindlständen voller handwerklicher Produkte, schmackhafter Produkte aus der regionalen traditionellen Gastronomie und mit den beliebten Punschsorten, erstreckt sich traditionell über den Oberen und Unteren Ring.
Das Haupt-Kulturprogramm geht am Oberen Ring über die Bühne, auf der Hauptbühne treten tagtäglich zahlreiche Musikgruppen aller Stilrichtungen auf. Das Portfolio reicht von Folk-Gruppen über Folklore-Auftritte bis zu Popmusik und Adventliedern. Ein weiterer Anziehungs-punkt ist das historische Karussell und die Christkindlpost, wo kleine Besucher ihre letzten Wünsche an das Christkindl deponieren können.
Die größte Attraktion am Unteren Ring ist die öffentliche Eislauffläche, die vor den barocken Palästen eine einzigartige und unverwechselbare Atmosphäre und einen märchenhaften Zauber heraufbeschwört.

Olmütz von oben
Neu in diesem Jahr ist die Flächenerweiterung des Weihnachtsmarktes, auf der erstmals ein „russisches“, bzw. eher ein „Olmützer“ Riesenrad mit einer Höhe von rund 33 Metern stehen wird. Es wird seinen Fahrgästen einen außergewöhnlichen Ausblick auf das weihnachtliche Olmütz offen bahren. Außerdem wird er erstmals einen kleinen zoologischen Garten für alle kleinen Besucher geben.

Die Olmützer Advertmärkte beginnen am 22. November, das Kultur-programm ist bis zum 22. Dezember vorbereitet. Die Eislauffläche, das Karussell sowie eine Mehrheit an Ständen werden bis Jahresende in Betrieb sein.

Olmütz, die einstige Hauptstadt Mährens, ist jene Metropole, die nach Prag das zweitgrößte Denkmalschutzgebiet im ganzen Land aufzuweisen hat. In den Jahren 1829 bis 1831 regierte hier der kaiserliche Feldmarschall Radetzky, zudem hat hier der junge Kaiser Franz Josef I. sein Kaiseramt angetreten.
Besucher des Adventsmarkts erblicken zu Jahresende auch als Erste die renovierte Riesen-Sonnenuhr, deren Motiv auf die Nähe der Stadt Olmütz zum Wiener Kaiserhof erzählt.

 

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