Jing Chen ist Staatsmeistertitel im Palatschinkenschupfen. Von der...
Jing Chen ist Staatsmeistertitel im Palatschinkenschupfen. Von der Physik zum Gastronom und Schupfmeister: Ein kräftiger Schwung aus dem Handgelenk, die Palatschinke steigt auf, wirbelt durch die Luft und landet zielsicher wieder in der Pfanne – das Schupfen ist beinahe österreichisches Kulturgut. Nirgendwo anders schupft man so liebend gern und so ist es kein Wunder, dass die 1. Palatschinkenschupf-Staatsmeisterschaft im vergangenen Jahr die Österreicher:innen mitriss und das ganze Land zum Schupfen animierte. Heute ging der Wettbewerb um den Titel in die zweite Runde. Einmal etwas anders, nämlich im Wok, schupfte sich dabei der Wiener Gastronom Jing Chen in die Herzen der Jury und darf sich mit dem Titel Palatschinkenschupf-Staatsmeister rühmen.
„Palatschinken sind weltweit beliebt – als Crêpes in Frankreich oder Pancakes in den USA. Doch nur in Österreich haben wir so ein wunderbar charmantes Wort wie ‚schupfen‘. Diese Palatschinken-Leidenschaft hat uns dazu veranlasst, nicht nur ein Bio-Palatschinkenmehl zu kreieren, sondern auch eine Staatsmeisterschaft im Palatschinkenschupfen auszutragen. Es ist eine Freude, dass sie nun 2026 schon in die zweite Runde geht”, so Harald Lang, Marketingleiter bei Fini’s Feinstes und zweifacher Papa, der daheim ebenfalls regelmäßig die Pfanne schwingt. Die Titelverteidiger aus 2025, Gabriel Marteau und David Hamp, übergaben den Titel ehrenvoll. Sie steckten mit ihrer Leidenschaft im vergangenen Jahr tausende Menschen an, initiierten den ersten Palatschinken-Schupf-Lauf Österreichs und tourten für „Mary’s Meals“ durch Österreich.
Koch-Influencer und 6-facher Restaurantchef holte sich den Staatsmeister-Titel
Die Messlatte für den neuen Staatsmeistertitel lag hoch, aber ein Nominierter konnte überzeugen: Jing Chen. Der studierte Physiker widmet sich statt Quanten und Teilchen heute lieber dem Kochen. Der gebürtige Wiener, der kürzlich sein bereits sechstes Restaurant eröffnete, zeigt auf Instagram und TikTok die spannendsten Seiten der asiatischen Küche. Dem Profi gelingt der urösterreichische Klassiker sogar im Wok: „Den Wok hatte ich einfach so dabei, aber als ich die Top-Performance der anderen Teilnehmer:innen gesehen hab, musste ich mir ganz schnell etwas einfallen lassen. Also habe ich meine Palatschinke in alle Richtungen geschupft und zum Abschluss in luftige Höhen geschickt “, so Jing. Die Jury hat seine ungewöhnliche Performance jedenfalls abgeholt. Sein Geheimtipp für erfolgreiche Palatschinken-Saltos: „Unbedingt locker bleiben, wenn man angespannt ist, funktionierts meistens nicht“, so der neue Schupf-Staatsmeister, der sich auch etwas von den amtierenden Staatsmeistern abgeschaut hat, wie er gesteht. Und seine Lieblingsvariation von Palatschinken? Da zögert er keine Sekunde: „Eispalatschinken. Mit Vanilleeis, Schlagobers, Schokosauce und Staubzucker – davon dann gerne 20.000“, erzählt Jing lachend. Gemeinsam mit Harald Lang wurden auch schon die ersten gemeinsamen Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet und die Idee eines Palatschinken-Pop-ups schwirrte im Raum – offen für alle, die Palatschinken lieben. Auf die Frage, welche ganz neue Palatschinkenvariation er sich vorstellen könnte, antwortete der Staatsmeister: „Eine Leberkaspalatschinke, mit süßem Senf, das wäre schon eine Idee. Mal schauen, ob das gut ankommt“, lacht er.
Fünf Finalist:innen – eine Leidenschaft
Leidenschaft ist ansteckend – und im Falle von Palatschinken auch noch köstlich. Doch bevor die Palatschinken auf die Teller kamen, wurden die Palatschinken mit schier unendlichen Saltos, im fliegenden Wechsel zwischen zwei Pfannen, singend und sogar mit Tennisball geschupft. Die fünf Nominierten haben sich alle ins Zeug gelegt. Den zweiten Platz belegte Lucia mit ihrer singenden Performance, den dritten Platz Papa Franz mit seiner Tennisball-Show, der von seiner kleinen Tochter Alma angefeuert wurde. Den vierten Platz belegten, Lisa-Marie mit Dominic, bei deren Einreichung Harald Lang und seine Marketing-Kollegin Barbara Strasser schon herzhaft lachen mussten, auf dem fünften Platz der Herzen landete Cornelia, die mit viel Herzblut schupfte.
Über 70 Menschen aus allen Bundesländern reichten Videos ihrer eindrucksvollen Schupftechniken ein. Die Jury kürte schließlich die fünf besten Schupfer:innen, um beim Finale am 15. Oktober im neuen Gusto Foodstudio in Wien ihr Können zu zeigen. Entscheidend waren: Technik und Höhe des Schupfens, auf die Sicherheit der Landung in der Pfanne und auf den persönlichen Auftritt – vom charmanten Lächeln bis zum ausgefallenen Trick.
Ganz Österreich schupft: von der Staatsmeisterschaft bis zur Schupftour
Was nach Küchenakrobatik aussieht, ist für viele Teilnehmer:innen zur echten Leidenschaft geworden: Wer einmal den Dreh raushat, will immer höher hinaus. Kein Wunder also, dass die Palatschinkenschupf-Staatsmeisterschaft heuer in die zweite Runde ging. Es geht aber um mehr als nur ums Schupfen: Die Gewinner aus dem Vorjahr verbindet nicht nur der Sieg, sondern auch der gemeinsame Verein „Palatschinkenfreunde Himberg”, der sich der Palatschinke und karitativen Zwecken widmet. Bereits ein paar Monate nach der Staatsmeisterschaft 2026 riefen sie gemeinsam mit Fini’s Feinstes den ersten Palatschinkenschupflauf Österreichs ins Leben. Im Spätsommer tourten sie fast 2.000 Kilometer unter der Mission „Palatschinken für Bildung” durch ganz Österreich. Alle Erlöse ihrer Aktivitäten gehen an den Verein „Mary’s Meals – Schulernährung für hungernde Kinder”. „Nach der ersten Palatschinkenschupf-Staatsmeisterschaft kamen Menschen zusammen, um gemeinsam zu Schupfen. Ich bin schon sehr gespannt, was die zweite Ausgabe der Staatsmeisterschaft diesmal mit sich bringen wird“, so Lang.
„Fini’s Feinstes Bio-Palatschinkenmehl“ für himmlisch flaumige Palatschinken
Von Bauern über Müller bis hin zum Feinspitz – sie alle wissen: Mehl ist nicht gleich Mehl. Damit die Basis für die Palatschinken fortan immer stimmt, brachte die Traditionsmehlmarke Fini’s Feinstes im Vorjahr das neue „Fini’s Feinstes Bio-Palatschinkenmehl“ heraus. Ein Mehl mit exakter Rezeptur für Palatschinken, in Bio-Qualität und aus einem Bio-Weizen- und Bio-Dinkelmix: denn der Bio-Dinkel macht den Teig nicht nur bekömmlicher und schenkt ihm eine nussige Note, sondern ist gleichermaßen eine Hommage an die österreichische Bio-Landwirtschaft. „Bio-Dinkel hat sich in Österreich zu einem echten Bio-Vorreiter entwickelt. Seine natürliche Widerstandskraft macht ihn zum perfekten Partner für eine nachhaltige Landwirtschaft. Gut für unsere Umwelt und Ernährung sind biologische Lebensmittel obendrein“, so der Geschäftsführer Peter Stallberger zum neuen Spezialmix.
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