Paprikahendl trifft Jakobsmuschel

Klassische Wiener Küche oder doch mehr international? Wer sich nicht ganz sicher ist, wie sein Gusto heute aussieht, wählt die Brasserie und Bar NEUE HOHEIT in der Wiener Tuchlauben und ist damit auf der sicheren Seite. Denn Küchenchef Bernhard Stocker, ein Burgenländer der unter anderem bereits im Taubenkobel kochte, beherrscht das Wiener Schnitzel genauso, wie das Garnelentatar. Das wissen und schätzen die Wiener nach einem Einkaufsbummel in der Innenstadt ebenso wie alle, die eine Büroauszeit nehmen möchten. Denn die Brasserie verspricht auch einen Mittagstisch mit wöchentlich wechselnder Karte, der innerhalb einer Stunde genussvoll und in hoher Qualität erlebt werden kann. Inklusive (Über)Blick über die Dächer von Wien, denn die Brasserie liegt im 6. Stock und wenn abends die Gäste nach dem Essen noch einen Stock höher fahren, dann landen sie bei Barmanager Moritz Niederstrasser. Neben den Cocktailklassikern, die er mit seinem Team professionell mixt, kreierte er auch eine Barkarte über ganz Österreich mit neun Signature Drinks. Das Grundprodukt ist jeweils spezifisch für das entsprechende Bundesland und wer Ready Maid bestellt, hat dann mit Sicherheit eine Affinität zu Vorarlberg, während in Wien natürlich der Wein dominiert. Aber zurück zur Küche.

Möglichst leicht, auf jeden Fall hochwertig
Mittags soll es möglichst rasch gehen, aber trotzdem gut sein. Zwei Komponenten, die nicht immer leicht vereinbar sind. Die Brasserie hat aber genau das geschafft und so ist die Tuchlauben 4 mittlerweile eine etablierte Adresse für
für hochwertiges Essen von „Österreichischer Schnörkellosigkeit mit exklusivem Laissez-faire“, wie die Betreiber wissen lassen. Und das ist die asiatische Rosewood Gruppe, die aber die Brasserie als völlig eigenständige Location und damit auch mit separatem Eingang betreibt. Eine Hommage besonders an das Wiener Publikum, das Hotelrestaurants nicht besonders schätzt und dann schon gar nicht, wenn es durch eine Lobby gehen muss. Saisonale, regionale Brasserie-Speisen treffen hier auf Wiener Klassiker und ausgewählte europäische Spezialitäten, der Blick über die Dächer von Wien im lichtdurchfluteten Dachgeschoss ist quasi das Sahnehäubchen dazu.
 
Hochwertig in der Qualität, bodenständig in der Rezeptur!
So soll die neue Brasserie vor allem das Wiener Publikum ansprechen, und zwar mittags genauso wie abends. Und was wird denn nun wirklich in der Brasserie serviert? Die Karte liest sich ein bisschen so wie die Highlights verschiedener Küchenchefs, obwohl hier alles fest in der Hand von Bernhard Stocker ist. Eine Aufzählung würde zu weit führen, aber eine kleine Auswahl sei gestattet: Die Vorspeisenkarte bietet vom Schafskäse mit Birne und Holunder, über Süßkartoffel bis hin zu den Weinbergschnecken die ganze Palette. Bei der Seafoodbar finden sich erwartungsgemäß Austern, Jakobsmuschel, Hummersalat, Garnelentartar und auch ein Alpenkaviar. Besonders interessant wird’s dann bei den Hauptspeisen, denn hier zeigt sich die ganze Bandbreite von Bernhard Stockers Kochkunst: Beuschel, Zwiebelrostbraten, Paprikahendl oder Wiener Schnitzel aus der Österreichischen Küche, Entenbrust, Lammkarree, Tagliatelle mit weißem Trüffel oder Lachsforelle den internationalem Touch. Dazu gibt’s passende Weine und als Abschluss einen karamellisierten Kaiserschmarren, nach dessen Genuss man fast versucht ist zu sagen: „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!“ Denn der Lunch war beinahe kaiserlich.
Die Brasserie NEUE HOHEIT besticht mit gediegenem Ambiente, bester Küche und ebensolchem Service, ohne gespreizt daher zu kommen. Das ungezwungene Ambiente hinterlässt ein Gefühl von „das ist wirklich alles echt!“ Gourmets, die zeitlose Eleganz und kosmopolitisches Flair lieben, aber den Wiener Charme schätzen, werden sich hier sehr wohl fühlen.

Cocktailkabinett
Im 7. Stock residiert die Bar der NEUE HOHEIT und in dieser Rooftop Bar gelingt der Übergang zwischen Aperitif vor dem Dinner und Sundowner danach fließend. Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Handwerkliche Exzellenz sind hier, genauso wie in der Küche, das Maß aller Dinge. Ein gutes Grundprodukt in den richtigen Händen sorgt für Genuss mit Qualität. „Gin hat seine besten Zeiten vorbei“, meint Moritz Niederstrasser und sieht Agave im Kommen. Ebenso aber auch alkoholfreie Drinks, die hier mit alkoholfreien Ersatzprodukten an die Klassiker angelehnt werden. Und sein Espresso Martini sei sowieso ein spezieller Mix, ist Niederstrasser überzeugt. Das Gesamterlebnis Brasserie und Bar garantieren tatsächlich einen Lunch oder ein Dinner, welche die Hektik nur einige Stockwerke drunter für einige Stunden vergessen lässt.

 

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