Genuss und regionale Naturprodukte im Stubaital

Wo kulinarische Vielfalt auf gelebtes Traditionsbewusstsein trifft. Genuss ist im Stubaital ein Erlebnis für alle Sinne. Den weiten Ausblick auf die atemberaubende Bergwelt mit eigenen Augen sehen, die Stille der einsamen Naturidylle hören, weiches Gras und schroffe Felsen fühlen, den würzigen Duft der Almkräuter riechen – und natürlich die Frische und Aromen der heimischen Erzeugnisse schmecken. Die Almen und Hütten der Stubaier Genussbetriebe setzen auf den Geschmack des Stubaitals und verwenden regionale Produkte aus der Umgebung. Das „Stubaier Kostbarkeiten“-Logo ist der erste Hinweis für die Gäste: Hier wird mit Liebe gekocht. Und genauso viel Liebe und Hingabe stecken die Bauern im Stubaital in die Erzeugung bester und reinster Naturprodukte.

Der frische Milchgeschmack
Die vielen Kühe, die auf den saftigen Stubaier Almen weiden, dienen nicht nur den idyllischen Postkartenmotiven, sie sind auch die Grundlage etlicher hausgemachter Spezialitäten und liefern wertvolle Rohstoffe, die man schmeckt. So kann man unterwegs beim Wandern oder Biken bei vielen Bauernhöfen und Almen ein frisches Glas Milch oder Buttermilch bekommen. Auch Hotels lassen sich beinahe täglich mit Frischmilch beliefern. Außerdem gäbe es ohne Milch keinen Joghurt und keinen Käse! Genau das wäre zu schade, denn gerade die frischen Almkräuter, die die Kühe den ganzen Sommer über fressen, verleihen der Stubaier Milch einen ganz besonderen Geschmack und viele wertvolle Nährstoffe. Insbesondere Käse ist in Tirol nicht aus der regionalen Küche wegzudenken.
Auf der Genussroute „Erlebnisweg Schlickeralm und Schaukäserei“ gelangt man zu einer der traditionellen Produktionsstätten. Auf dem Bauernmarkt in Neustift kann man neben frischem, in Knoblauchöl eingelegtem Ziegenkäse auch würzigen Bergkäse oder eine regionale Besonderheit, den Graukäse, kaufen. Wie man richtig melkt und wie daraus dann die verschiedenen Produkte entstehen, kann man auf der Froneben-Alm unter dem Motto „Almleben von früh bis spät“ erfahren. Eine Kostprobe der hauseigenen Produkte darf da natürlich nicht fehlen: Beim Genusspicknick auf der Alm, mit Brettljause, Bauernbrot, Käse und Speck.

Speck: Facettenreicher Geschmacksträger
Speck gehört – genau wie Käse – zur Tiroler Küche und Lebensart unverzichtbar dazu. Der rauchige Duft fühlt sich nach Natur und Ursprung an und der deftige Geschmack verheißt Glückseligkeit. In Tirol ist Speck nicht einfach nur Speck. Hausgeräuchert und individuell gewürzt wird das Fleisch haltbar gemacht – und kommt verarbeitet in vielen Gerichten wie den Tiroler Speckknödeln oder pur zur Jause auf den Tisch. In der Bergmetzgerei Krösbacher in Fulpmes können sich Besucher ein Stück vom würzigen Glück mit nach Hause nehmen.
Aber nicht nur heimisches Schweinefleisch wird sehr geschätzt, gerade das besonders gute Rindfleisch kommt in den Gaststätten häufig auf den Tisch. Die besondere Qualität und der zarte Geschmack gründen in der natürlichen Aufzucht der Jungrinder auf den saftigen Almwiesen des Stubaitals. Auf der Genussroute von Mieders zu den Gleinserhöfen passiert man weite Lärchenwiesen, alte und teilweise verfallene Heustadel sowie alpine Orchideensorten. Dazwischen grasen friedlich die Rinder. Angekommen am Gleinserhof genießt man nicht nur den herrlichen Ausblick über das Tal, sondern allen voran hauseigene Spezialitäten wie das Gulasch vom Stubaier Jungrind aus der eigenen Landwirtschaft.
Was den Rindern auf 1.400 Metern Höhe ihre Wiesen, sind den Fischen das Wasser der Ruetz im Talboden des Stubaitals. Das von diesem Bach gespeiste Zuchtbecken des Restaurants Kirchbrücke ist der ideale Nährboden für hervorragende Forellen und Saiblinge. Auf verschiedene Arten frisch zubereitet, werden sie im Gasthaus serviert – und das schmeckt nach Natur. Ausflügler aller Art können sich davon auf der Genussroute „Vom Rosenduft zur Forellenzucht“ überzeugen lassen.

Mehr als nur bunte Blumen
Die Almwiesen und Auen sind nicht nur duftende, wahr gewordene Landschaftsmalerei, sondern auch riesiger Kräutergärten für die Bewohner des Stubaitals. Dazu gehören auch die Bienen. Emsig sammeln sie den süßen Nektar, den Imker zu fruchtig-aromatischem Honig verarbeiten. Fernab der Städte und Straßen ist das gesunde Naturprodukt frei von Schadstoffen ein echter Immun-Booster. Bei einer Bienenhausbesichtigung kann der Honig direkt vor Ort verkostet werden.
Die aromatischen Almkräuter verleihen der frischen Luft einen angenehmen und betörenden Duft. Gesammelt und getrocknet lassen sie sich als wohlschmeckende Kräutertees genießen. Aber auch in der Küche sind sie bei vielen Gerichten das gewisse Extra, kommen als Salat auf den Tisch oder geben Fleisch und Fisch als Marinade den Geschmack der Berge.
Auch in Form von Schnaps, Likör oder Sirup lässt sich das gesunde Grün genießen. Neben dem medizinischen Nutzen steht hierbei allerdings meist das gesellige Zusammensein auf den Hütten und Almen im Vordergrund. Genau wie in der Weinkellerei Vino Ribis, bei den Schnapsbrennern Anton Rogl aus Fulpmes und Johann Gumpold aus Neustift wird auch bei den Wirten des Stubaitals bei einem „Stamperl“ gerne über die Geschichte und Herkunft der Brände, über die Berge und natürlich die Schönheit des Stubais erzählt.
Gerade die Wirte, Unikate und größte Liebhaber der Stubaier Bergwelt, pflegen und bewahren die Natur und alten Bräuche, leben die Tradition mit Leidenschaft und geben Herz und Geschmack des Stubaitals auch an die Gäste und Besucher weiter. Uralte Handwerkskunst wird so erlebbar. Wie in der Drechslerei Meyer in Fulpmes und in vielen anderen Betrieben. Und nicht zuletzt die süßen und herzhaften Schmankerln, hausgemacht und einfach aber fein, zaubern Jung und Alt am Ende des Tages ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht. Denn auf einem einzigen Teller lässt sich so die gesamte Natur und Liebe zum Produkt geschmackvoll bündeln.

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